10 Nürnberger Symphoniker | Kulturfreunde Bayreuth
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© Sergey Kovbasyuk
© Sergey Kovbasyuk

Freitag · 16.04.2027 · 19.30 Uhr | Friedrichsforum · Großer Saal

 

Nürnberger Symphoniker & Olga Bezsmertna

 

Jonathan Darlington: Leitung

Olga Bezsmertna: Sopran

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Claude Debussy:
Prélude à l’après-midi d’un faune

 

Ernest Chausson:
Poème de l’amour et la mer

 

César Franck:
Symphonie d-Moll

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→ Konzert 10 der Saison 2026/27

© Torsten Hoenig
© Torsten Hoenig

Mit dem »Prélude à l’après-midi d’un faune« schuf Claude Debussy 1892 – 94 eines der bezauberndsten Orchesterwerke des musikalischen Impressionismus. Es markiert zugleich den Durchbruch zu seiner eigenen Tonsprache. Sein Freund und Kollege Ernest Chausson schrieb mit dem »Poème de l’amour et la mer« sein bekanntestes Opus. Zwar ist es noch ein wenig Richard Wagner verpflichtet, doch öffnete Chausson 1899 mit der Symphonischen Dichtung für Violine und Orchester auf seine melancholische Weise die Tür zum Impressionismus. Sein Lehrer César Franck war klassischer orientiert, doch wurde seine berühmte d-Moll-Symphonie aufgrund seiner süffigen Melodienseligkeit und dramatischen Passagen ein Liebling der internationalen Spielpläne.

 

Jonathan Darlington debütierte 1984 am Pariser Théâtre des Champs Elysées. 1991 wurde er Assistent des Generalmusikdirektors an die Pariser Bastille-Opéra. 2002 bis 2011 war er GMD der Duisburger Philharmoniker, dann bis 2018 Music Director der Vancouver Opera in Kanada.

© Sergey Kovbasyuk
© Sergey Kovbasyuk

Seit ihren spektakulären Rollendebüts als Rusalka an der Seite von Piotr Beczala und als Rachel in La Juive neben Neil Shicoffs legendärem Eleazar an der Wiener Staatsoper 2014/15 hat sich die »Prachtstimme« (Die Presse) Olga Bezsmertna als eine der herausragenden Sängerinnen der Gegenwart etabliert.
2025/26 war sie am Teatro alla Scala wieder in David McVicars Ring des Nibelungen zu erleben, diesmal als Gutrune in der Neuproduktion von Götterdämmerung, sowie in Ring-Zyklen, in denen sie außerdem auch als Freia und Ortlinde auf der Bühne stehen wird. Mit der Wiener Staatsoper wird sie auf Tournee nach Japan reisen, bei der Mozarts Le nozze di Figaro auf dem Programm steht. Für das Label Pentatone wird sie außerdem als Elise an einer Aufnahme von Thomas de Hartmanns Oper Esther beteiligt sein, bei der Kirill Karabits die musikalische Leitung haben wird. Im Konzert wird sie unter anderem mit Chaussons Poème de l‘amour et de la mer und Mahlers 4. Sinfonie mit der George Enescu Philharmonic unter Patrick Lange, sowie mit Brittens War Requiem, anlässlich des 50. Todestages des Komponisten, auf der Bühne stehen.
Für ihre herausragenden Darbietungen in Italien in der vorangegangenen Saison wurde sie mit dem renommierten Franco-Abbiati-Preis, dem jährlichen Preis des Verbands der italienischen Musikkritiker, in der Kategorie »Beste Sängerin« ausgezeichnet.
Nach ihrem Abschluss am Nationalen Musikakademie in Kiew im Jahr 2010 und ihrem fulminanten Sieg beim »Neue Stimmen« Wettbewerb der Bertelsmann Stiftung 2011 wurde Olga Bezsmertna als Ensemblemitglied an die Wiener Staatsoper verpflichtet, wo sie seither zahlreiche wichtige Partien ihres Fachs gesungen hat. Sie arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten wie Adam Fischer, Alain Altinoglu, James Conlon, Christian Thielemann, Zubin Mehta, Daniel Harding, Axel Kober, Franz Welser-Möst, Ivor Bolton und Andrés Orozco-Estrada, und Regisseuren wie Marco Arturo Marelli, Stefan Herheim, Barry Kosky, Christoph Loy, David McVicar, Sven-Eric Bechtholf und Adrian Noble.