12_WK2_hasselhorn-tchakavora | Kulturfreunde Bayreuth
Seit 70 Jahren sind wir ein engagierter Mitgestalter von Konzerten in Bayreuth, um Musik als Erlebnis für jede Generation neu und offen erfahrbar werden zu lassen. Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Duo- und Solo-Abende sowie Kinderkonzerte organisieren wir mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern auf höchstem Niveau.
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© Nicolaj Lund / Dietmar Scholz
© Nicolaj Lund / Dietmar Scholz

27.02.2022 · 18 + 20 Uhr | Haus Wahnfried

 

»Sturmnacht«
Lieder von Schumann, Schubert, Wagner, Loewe, Wolf

 

Samuel Hasselhorn: Bariton
Doriana Tchakarova: Klavier

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Robert Schumann:
Die beiden Grenadiere op. 49 Nr. 1 (Heinrich Heine)
Die feindlichen Brüder op. 49 Nr. 2 (Heinrich Heine)
Zwölf Gedichte op. 35 (Justinus Kerner)
1. Lust der Sturmnacht
2. Stirb, Lieb’ und Freud’!
3. Wanderlied
4. Erstes Grün
5. Sehnsucht nach der Waldgegend
6. Auf das Trinkglas eines verstorbenen Freundes
7. Wanderung
8. Stille Liebe
9. Frage
10. Stille Tränen
11. Wer machte dich so krank?
12. Alte Laute

 

Franz Schubert:
Der Zwerg D 771 (Matthäus von Collin)

 

Robert Schumann:
Belsatzar op. 57 (Heinrich Heine)

 

Richard Wagner:
Die beiden Grenadiere WWV 60 (Heinrich Heine)

 

Carl Loewe:
Der Totentanz op. 44 Nr. 3 (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Hugo Wolf:
Der Feuerreiter (Eduard Mörike)

 

Franz Schubert:
Litanei auf das Fest Allerseelen D 343 (Johann Georg Jacobi)

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→ Wahnfried-Konzert 2 (nicht Bestandteil des Saison-Abonnements!)
→ Das Konzert findet zweimal hintereinander statt (18 + 20 Uhr)
→ Für beide Konzert-Termine können ab Ende Januar Tickets erworben werden
→ Schüler & Studierende zahlen nur 50% im Vorverkauf!

© Nicolaj Lund
© Nicolaj Lund

Samuel Hasselhorn

Samuel Hasselhorn hat sich spätestens seit dem Gewinn des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2018 international einen Namen im Liedfach als auch auf der Opernbühne gemacht.
Seine Saison 2021/22 steht ganz im Zeichen von vielen wichtigen Haus- und Rollendebüts: Conte Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim, Pelléas (Pelléas et Mélisande) am Staatstheater Nürnberg, dessen Ensemble er angehört, unter der Leitung von Joana Mallwitz, Harlekin (Ariadne auf Naxos) an der Mailänder Scala und Guglielmo (Cosí fan tutte) mit dem Gulbenkian Orchester in Lissabon. Liederabende führen ihn an die Wigmore Hall in London, den Boulez Saal in Berlin, Sankt Petersburg, Bayreuth, Padua und nach Cambridge. Er debütiert mit den Wiener Symphonikern im goldenen Saal des Musikvereins Wien mit Brittens War Requiem unter der Leitung von Ivor Bolton und singt das Weihnachtsoratorium auf einer Tournee unter Laurence Equilbey in Paris, Aix en Provence, Budapest und Antwerpen. Anfang 2022 erscheint des Weiteren seine 2. CD bei Harmonia Mundi „Glaube, Hoffnung, Liebe“ mit Liedern von Franz Schubert.
Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 zählten sein Debüt als Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) an der Opéra de Rouen, die Hauptrolle in Viktor Ullmanns Oper Der Kaiser von Atlantis mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra, eine Tournee als Jesus in Bachs Matthäuspassion mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, sowie Liederabende mit Helmut Deutsch, Malcolm Martineau und Graham Johnson. Im September 2020 erschien die Schumann-CD „Stille Liebe“ mit dem Pianisten Joseph Middleton bei Harmonia Mundi.
Hasselhorn war zwei Jahre lang festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem die Titelpartie in Don Giovanni, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L‘elisir d‘amore), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Ping (Turandot), Schaunard (La Bohème), Ottokar (Der Freischütz), Don Fernando (Fidelio) und weitere Fachpartien interpretiert hat. Er debütierte 2019/20 im Musikverein Wien und an der Opéra de Rouen.
In der Saison 2018/19 führten ihn Liederabende und Konzerte an das Bozar nach Brüssel, an die Barbican Hall in London, in die Philharmonie nach Luxemburg, an das Theater an der Wien, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und an das DeSingel in Antwerpen.
Samuel Hasselhorn ist Gewinner des Emmerich Smola Preises „SWR Junge Opernstars“ 2018, des internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied“ 2017 in Heidelberg, der Young Concert Artists Auditions 2015 in New York und des Internationalen Schubert Wettbewerbs 2013 in Dortmund. Des Weiteren ist er zweiter Preisträger des Wigmore Hall Wettbewerbs 2015 in London und dritter Preisträger des Hugo Wolf Wettbewerbs 2016 in Stuttgart, sowie Gewinner des „Prix de Lied“ beim Nadia und Lili Boulanger Wettbewerbs 2013 in Paris.
In der Saison 2017/18 gab er seine Konzert- und Liederabend-Debüts in der Philharmonie München, in der Wigmore Hall, beim Hessischen Rundfunk, bei der Schubertiade Vilabertran in Barcelona, im Auditorio Nacional de Musica Madrid, dem großen Saal des Konservatoriums in Moskau und in der Tonhalle Zürich.
Samuel Hasselhorn war Stipendiat sowohl beim Marlboro Festival 2017 als auch beim Ravinia Festival 2014 und 2016 und wurde eingeladen, 2015 an der Carnegie Hall in Marilyn Hornes Akademie „The Song Continues“ zu singen.
Während seiner Nordamerika Tour 2017 debütierte er under anderem in Washington D.C. und in New York, sowie im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston und in der Buffalo Chamber Music Society. In der Saison 2016/17 stand er in der Oper Lyon als Masetto in Don Giovanni auf der Bühne und debütierte an der Oper Leipzig in Carl Orffs Carmina Burana.
Seine ersten beiden CDs „Nachtblicke“ und die von der Kritik hochgelobte „Dichterliebe²“ erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS.
Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marina Sandel und am Conservatoire National Supérieur de la Musique er de Danse de Paris bei Malcolm Walker. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Meis-terkursen mit Kiri Te Kanawa, Kevin Murphy, Thomas Quasthoff, Helen Donath, Annette Dasch, Susan Manoff, Jan-Philip Schulze, Anne Le Bozec und Martin Brauß. Er gewann den Gundlach Musikpreis und war Stipendiat bei der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes.

© Laura Zalenga
© Laura Zalenga

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova ist als Pianistin international erfolgreich, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und ihre CD-Einspielungen wurden mit bedeutenden Preisen aus-gezeichnet.
Gemeinsam mit dem Bariton Konstantin Krimmel gewann Doriana Tchakarova im Mai 2018 in der Kategorie Liedduo den 1. Preis beim Berliner „Rising Stars Grand Prix International Music Competition“. Seitdem bildete sie mit ihm bis 2020 ein erfolgreiches Liedduo und begleitete ihn bei sämtlichen Wettbewerbserfolgen und Liederabenden im In – und Ausland. Als Liedpianistin und Kammermusikerin ist sie auf be-deutenden Konzertpodien in Berlin, Wien, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Freiburg, Lugano erfolgreich, ebenso im Rahmen bedeutender Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Oxford Lied Festival, oder der Schubertiade Barcelona.
Zu ihren zahlreichen Gesangspartnern zählen unter anderen Äneas Humm, Samuel Hasselhorn, Thilo Dahlmann, Eva Zalenga, Ulrike Sonntag, Nathalie Karl, Matthias Klink, Judith und Felicitas Erb, Sylvia Koncza, Carolina López Moreno, Nils Wanderer, Mirella Hagen, Sarah Wegener, Konstantin Krimmel, Marcel Brunner, Thomas Pfeiffer und das SWR-Vokalensemble.
Beim renommierten Label Alpha Classics ist mit dem Bariton Konstantin Krimmel 2019 eine CD mit Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Jensen erschienen. Diese Einspielung wurde für die International Classical Music Awards (ICMA) und Opus Klassik nominiert und mit dem Diapason découverte ausgezeichnet. Ihre CDs mit den Sopranistinnen Judith Erb und Felicitas Erb mit Liedern und Duetten von Robert Schumann, Hugo Kaun (Weltersteinspielungen) und Louis Spohr bei ARS-Produktion und insbesondere ihre Einspielung von Duetten von Felix Mendelssohn und Fanny Hensel stießen europaweit auf eine überschwängliche Resonanz. Letzte-re wurde unter anderem 2017 für den Echo Klassik nominiert.
Doriana Tchakarova wurde im bulgarischen Varna geboren. An der Musikhochschule Stuttgart absolvierte sie ihr Bachelor- und Masterstudium im Hauptfach Klavier bei Prof. Fernande Kaeser sowie Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. Im April 1993 gewann sie den zweiten Preis beim inter-nationalen Klavierwettbewerb „Dimitar Nenov“ in Rasgrad/Bulgarien.
Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff mit der Varna Philharmonie. Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert“ in Italien. 2004 gewann sie mit der Sopranistin Judith Erb den zweiten Preis beim Schubert Wettbewerb des „Concorso Internationale di Interpretazione Musicale Citta di Racconigi“ in Italien.
Sie ist Dozentin für Gesangskorrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Bei zahlreichen Gesangs-Meisterkursen und internationalen Gesangswettbewerben ist sie eine gefragte Korrepetitorin.

Nächstes Konzert:

Viviane Hagner / Till Fellner