Information zum 2. Abonnementkonzert der Saison 11/12

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Gudrun Landgrebe, Rezitation

Kurzbiographie

Gudrun Landgrebe wuchs in Bochum auf und besuchte 1968 bis 1971 die Schule des Theaters in Köln. 1971 gab sie ihr Bühnendebüt am Stadttheater Bielefeld, anschließend war sie an verschiedenen deutschen Bühnen engagiert, darunter auch 1972 an der Badischen Landesbühne in Bruchsal. 1973 spielte sie am Städtebundtheater Hof, 1974 am Landestheater Detmold und den Kreuzgangspielen Feuchtwangen. 1975 gehörte sie zum Stadttheater Pforzheim und 1977 bis 1981 zum Ensemble der Städtischen Bühnen Dortmund.

1981 erhielt sie ihre erste Kinohauptrolle in der Komödie Dabbel Trabbel. 1983 gelang ihr durch die Darstellung der Edelhure Eva in Robert van Ackerens Die flambierte Frau der internationale Durchbruch. Es folgten weitere Kinofilme wie Istvan Szabos Oberst Redl (1985) oder Burkhard Driests Annas Mutter (1984), 1998 der Fernsehfilm Opernball – Die Opfer/Die Täter mit Heiner Lauterbach, Franka Potente, Wolfgang Böck u. a.; 1997 ebenfalls der Kinofilm Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief, mit Mario Adorf, Veronica Ferres, Heiner Lauterbach, Jan Josef Liefers, Götz George u.a., unter der Regie Helmut Dietls.

Über den Kinofilm hinaus wurde sie auch durch zahlreiche Auftritte in Fernsehfilmen und Kriminalserien wie Derrick, Die Cleveren oder Der Alte bekannt. 1992 kehrte sie in Essen wieder zum Theater zurück.

Gudrun Landgrebe ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, den sie während der Dreharbeiten zur Hunsrücksaga Heimat – Eine deutsche Chronik kennenlernte, zeitweise im Hunsrück.

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Florian Uhlig, Klavier

BIOGRAPHIE

Florian Uhligs musikalische Persönlichkeit bewegt sich zwischen Introvertiertheit und Emphase, sein Spiel ist geprägt von Neugier auf Musik in allen Facetten, Leidenschaft bestimmt seine Aktivitäten im Einzugsbereich musikalischer, pianistischer Expression und schlägt sich nieder in vielerlei Form. Die geistige Unrast, die ernsthafte Neugier, den Dingen auf den Grund zu gehen, ist neben und vor einer mühelosen Virtuosität Florian Uhligs wesentliche Gabe; seine Aktivität und Kreativität werden angetrieben von dem Wunsch, dem einzelnen Werk in seinen Verschränktheiten mit der historischen und der gegenwärtigen Wirklichkeit nachzuspüren. Vom Barock bis zur Gegenwart reicht sein Repertoire, enthält aber keineswegs nur die gängigen Schlachtrösser der Literatur.

Florian Uhlig bewegt sich überall da, wo Komponisten Interessantes formulieren, wo das Handwerk des Klavierspielens sich in Gefühltes und Gemeintes verwandeln darf und muss. Schablonenhaftes Denken und Spielen hat keine Chance. Bei der Zusammenstellung von Recital-Programmen erlaubt er sich Exzentrisches, schlägt mit Eifer über die Stränge, bündelt Bekanntes und Unbekanntes  und dringt immer stilsicher zum Kern der Musik, gewährt das Vergnügen einer geistreichen Klangrede.

Florian Uhlig wurde in Düsseldorf geboren und gab mit zwölf Jahren seinen ersten Klavierabend. Er studierte in London bei Peter Feuchtwanger und setzte seine Studien am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London fort, wo er heute neben Berlin lebt.

Sein Orchesterdebüt gab Florian Uhlig im Londoner Barbican im Jahr 1997. Seitdem führte ihn eine rege Konzerttätigkeit in die großen Säle von Berlin, Brüssel, Caracas, Dresden, Hong Kong, Istanbul, Kapstadt, Köln, London, Luxemburg, München, New York, Paris, Prag, Reykjavik, Salzburg, Seoul, Venedig, Washington und Wien. Florian Uhlig konzertierte mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie, den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Wiener Kammerorchester. Erst kürzlich gastierte er beim Iceland Symphony Orchestra und beim Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela mit Krzysztof Pendereckis Klavierkonzert unter der Leitung des Komponisten.

Einladungen zu Festivals führten zu Auftritten u.a. beim Beethovenfest Bonn, bei den Kammermusiktagen Schloss Elmau, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem MDR Musiksommer, France Musiques Paris, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, den Wiener Festwochen u.a.m.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig ein gefragter Kammermusiker und Liedpianist. Er war der letzte Partner des legendären Baritons Hermann Prey und arbeitet mit Mirijam Contzen, Alban Gerhardt, Franz Hawlata, Roberto Saccá und Ingolf Turban, dem Consortium Classicum, dem Philharmonia Quartett Berlin, sowie mit den Schauspielern Christoph Bantzer, Cornelia Froboess, Gudrun Landgrebe und Nina Hoger.

Seit 2008 ist Florian Uhlig Künstlerischer Leiter des Johannesburg International Mozart Festivals.

 

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